Inhalt:In jeder Situation versucht Tilda (Luna Wedler) die Kontrolle über alles zu behalten, was um sie herum geschieht. An der Supermarkt-Kasse stellt sie ihre Menschenkenntnis auf die Probe und schätzt anhand der eingescannten Artikel ihre Kunden ein. Da liegt sie öfter daneben, bei ihrem Mathe-Studium sind die Dinge hingegen deutlich klarer, auch wenn da gelegentlich der Kopierer nervt. Im Schwimmbad zieht sie immer exakt 22 Bahnen und ärgert sich, wenn sie sich dabei verzählt.
Gesellschaft macht ihr dabei nicht aus, wie die der älteren Ursula (Eleanor Reissa), mit der sie manchmal zusammen auf der Bank sitzt, ohne groß Worte zu wechseln. Tildas kleine Schwester Ida (Zoë Baier) ist nicht gerne unter Menschen und geht am liebsten bei Regen ins Freibad, weil sie da für sich allein ist. Nach Hause in das Mietshaus in der Fröhlichstraße gehen die beiden Schwestern allerdings nicht so gerne, denn da ist es für Tilda schwer die Kontrolle zu behalten.
Ihre Mutter hat den Haushalt nicht im Griff, denn sie ist schwere Alkoholikerin, verwahrt sich jedoch dagegen, von ihren Kindern als solche bezeichnet zu werden. Wenn sie ihnen beteuert sich zu ändern, machen sich ihre Töchter darüber keine Illusionen. Daher ist Tilda wie eine Ersatzmutter für Ida, doch dann erhält sie die Chance, ihre Kleinstadt zu verlassen, als sie eine Promotionsstelle in Berlin angeboten bekommt. Dazu müsste sie Ida allerdings fit machen, allein gegen ihre Mutter zu bestehen. Ermutigt wird sie zu diesem Schritt von Viktor (Jannis Niewöhner), dem älteren Bruder ihres Freundes Ivan (Kosmas Schmidt), mit dem sie auf eine bestimmte Art und Weise miteinander verbunden ist... Regie:Mia Maariel Meyer Darsteller:Luna Wedler, Zoë Baier, Laura Tonke, Jannis Niewöhner, Zoe Fürmann, Eleanor Reissa, Kosmas Schmidt, Ercan Karacayli, Hannah-Chioma Ekezie, Luis Pintsch, Berke Cetin Buch:Elena Hell, Caroline Wahl Produzenten:Anna-Malike Eigl, Thomas Wöbke, Philipp Trauer Musik:Dascha Dauenhauer |