Inhalt:Nach ihrem Einsatz im (1.) Weltkrieg hatten die Zwillingsbrüder Smoke und Stack (Michael B. Jordan), die eigentlich Elijah und Elias heißen, es in der von Al Capone beherrschten Unterwelt von Chicago zu etwas Geld gebracht. Nun, nach sieben Jahren mit kriminellen Geschäften kehren sie in feinen Zwirn gewandet in ihre alte Heimat zurück, nach Clarksdale, Mississippi, wo sie einen Juke Joint eröffnen wollen, wie in der Gegend die Tanzlokale genannt werden.
Die Sklaverei ist im Jahr 1932 zwar auch in den Südstaaten abgeschafft, doch rassistische Diskriminierung ist immer noch gesetzlich verankert. Und immer noch rackern sich die Schwarzen auf den Baumwoll-Feldern ab, um sich nach der Mühsal im Schuppen der Zwillinge zu erholen und ihr Geld dort beim Tanzen, Trinken und beim Glücksspiel zu lassen, so der Plan. Dazu wird eine leer stehende Scheune von Hogwood (David Maldonado) gekauft, einem alten Mitglied des Ku-Klux-Klan.
Die Brüder haben mit einem Truck voller gegen die Prohibition geschmuggelter Spirituosen schon für die Getränke gesorgt und stellen und das benötigte Personal zusammen. Dazu gehört neben Smokes früherer Geliebten, der Voodoo-Beschwörerin Annie (Wunmi Mosaku), auch Sammie Moore (Miles Caton), der Cousin der Brüder. Er wird Preacher Boy genannt und begeistert die Gäste mit seinem einnehmenden Blues. Doch der lockt auch weniger friedliche Besucher an, wie Remmick (Jack O´Connell), der als Anführer leibhaftiger Vampire die Party bald blutig aufmischt... Kritik:Nach einem kurzen Blick auf das Ende des Geschehens zieht sich das Werk gemächlich als historisches Melodram dahin, und wandelt sich dann zu einem furiosen Vampir-Spektakel. Stärken dieses etwas überfrachteten Genre-Cocktails sind neben der soliden Besetzung und dem visuell imposanten Stil vor allem die eindringliche Musik. Regie:Ryan Coogler Darsteller:Michael B. Jordan, Hailee Steinfeld, Miles Caton, Jack O´Connell, Wunmi Mosaku, Jayme Lawson, Omar Benson Miller, Li Jun Li, Delroy Lindo, David Maldonado Buch:Ryan Coogler Produzenten:Ryan Coogler, Zinzi Coogler, Sev Ohanian Musik:Ludwig Göransson |