Inhalt:Während seine Eltern mit der Renovierung des von ihnen gekauften, in die Jahre gekommenen "Grand Hotel De L´Europe" beschäftigt sind, sucht der 12-jährige Karli (Silas John) dort vergeblich nach Internet-Empfang. Er kann sich noch nicht für den Umzug in die Alpen begeistern, musste er doch seine Freunde zurücklassen und auch noch beim Handwerken mithelfen, obwohl er eigentlich Ferien hat. Immerhin gibt es eine Postkarte seines Freundes Franz, der seinen Besuch für den Winter ankündigt.
Als Karli einen Sack Zement transportieren will, spielt auf einmal der alte Lastenaufzug verrückt und öffnet die Tür in einem Stockwerk, wo das Hotel in deutlich neuerem Zustand ist und reges Treiben herrscht. Schnell merkt er Junge, dass er im Jahr 1938 gelandet ist. Zunächst erschreckt, dann neugierig erkundet er diese ungewohnte Umgebung und freundet sich mit Hannah (Annika Benzin) an, der Tochter des Hotelgastes Walter Friedländer (Marc Limpach), und dem Schuhputzjungen Georg (Maximilian Reinwald) an.
Als Jüdin muss sich Hannah vor der Familie des eingefleischten Nazis Otto Hartwig (Maximilian Simonischek) hüten, der auch andere Hotelgäste und das Personal drangsaliert, während dessen Frau (Marlene Hauser) den Barpianisten Bruno (Tobias Resch) bezichtigt, homosexuell zu sein. Als Georg beschuldigt wird, Geld und Schmuck von Gästen gestohlen zu haben, hält Hannah ihn für ehrlich und überredet Karli, ihr bei der Aufklärung zu helfen. Dabei gilt es so manches Geheimnis zu lüften, doch so aufregend diese Zeitreise ist, bringt ihm auch Ärger mit seinen Eltern ein... Kritik:Das Werk hatte Premiere beim Kinderfilm-Festival "Goldener Spatz", wo es mit drei Preisen ausgezeichnet wurde. Regie:Norbert Lechner Darsteller:Silas John, Annika Benzin, Maximilian Reinwald, Marie Jung, Marc Limpach, Tobias Resch, Maximilian Simonischek, Konstantin Horn, Ben Winkler, Lea Freund, Fanny Altenburger, André Jung, Franz Buchrieser Buch:Antonia Rothe-Liermann, Katrin Milhahn Produzenten:Norbert Lechner, André Fetzer, Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Bady Minck Musik:Martin Unterberger |