Inhalt:Ein Städtchen in der mitteldeutschen Provinz zum Jahrtausendwechsel: In einem alten, baufälligen Herrenhaus arrangiert Gudrun (Corinna Harfouch) sorgfältig die Dekoration für die bevorstehende Feier zu ihrem 60. Geburtstag. Das Gebäude war zu DDR-Zeiten ein Kinderheim, in dem auch die Waise Gudrun damals aufgewachsen war. Derweil holt ihr Mann Werner (Peter-René Lüdicke) ihre Tochter Lara (Birte Schnöink) vom Bahnhof ab, die zu dem Ereignis von Berlin aus angereist ist.
Die Begrüßung zwischen ihm und seiner Schwiegertochter ist deutlich herzlicher als die zwischen Lara und ihrer Mutter, zwischen denen eine gespannte Beziehung herrscht. Lara liest ihrem Stiefvater beim Einkauf im Supermarkt ihre Rede zum Geburtstagsfest vor, die sie im Zug geschrieben hat. Darin will sie erzählen, wie ihre Mutter ihr Märchen vorgelesen hat, doch die reagiert unwirsch und will selbst den Text für die Rede schreiben.
Gudrun will ihre eigenen Vorstellungen durchsetzen, was den Verlauf der Veranstaltung angeht, zu der auch der Bürgermeister (Jörg Schüttauf) erscheint. Dort erfährt sie, dass das ehemalige Kinderheim an westdeutsche Investoren verkauft werden soll, der es zum Luxushotel umbauen will. Gudrun, die es lieber als Gemeindezentrum sähe, das das allen offensteht, will das mit allen Mitteln verhindern, während Lara sich auf die Spur ihres leiblichen Vaters macht, den sie im Künstler Peter Melzner (Stephan Bissmeier) vermutet... Regie:Katharina Marie Schubert Darsteller:Corinna Harfouch, Birte Schnöink, Peter-René Lüdicke, Jörg Schüttauf, Gabriela Maria Schmeide, Ulrike Krumbiegel, Stephan Bissmeier, Imogen Kogge, Sarah Franke, Luisa-Céline Gaffron, Christian Koerner, Franziska Ritter, Martin Baden, Christoph Grunert, Peter Jordan, Tora Augestad Buch:Katharina Marie Schubert Produzenten:Ingo Fliess Musik:Marvin Miller |