Inhalt:Am Morgen verlässt Alexandre (Jean-Pierre Léaud) die Wohnung, die er mit seiner Freundin Marie (Bernadette Lafont) teilt, leiht sich bei seiner Nachbarin das Auto und fährt zur Universität, wo er einer frühere Freundin auflauert, der Studentin Gilberte (Isabelle Weingarten). Alexandre ist ein Intellektueller, der es liebt zu diskutieren, und macht ihr einen wortreichen Heiratsantrag, Er wird allerdings von ihr zurückgewiesen, weil sie erwägt, einen anderen Mann zu heiraten.
Alexandre lebt in den Tag hinein, verbringt seine Zeit oft in Cafés, mit Lesen und mit Gesprächen über alle möglichen Themen, zu denen auch Filme gehören. In beliebten Pariser Café "Les Deux Magots" beobachtet er Veronika (Françoise Lebrun), die ihm gefällt und ihre Telefonnummer gibt. Er findet heraus, dass sie Krankenschwester ist, trifft er sich mit ihr, und sie machen eine Verabredung aus. Derweil trifft sich Marie mit einem anderen Mann, worauf Alexandre mit Eifersucht reagiert.
Auch Marie, die eine Boutique betreibt, ist nicht begeistert, dass ihr Freund etwas mit einer anderen Frau anfängt, stimmt aber zu, dass er Veronika (Françoise Lebrun) zum Abendessen in ihre gemeinsame Wohnung einlädt. Nachdem er lange braucht, um sie wieder nach Hause zu bringen, macht sie ihm gegenüber keinen Hehl aus ihrer Abneigung gegen ihre Nebenbuhlerin. Dennoch intensiviert Alexandre seine Affäre mit Veronika, worauf sich eine Ménage à trois entwickelt, in der aber jeder der Frauen um seine Aufmerksamkeit buhlt... Kritik:Das Werk hatte Uraufführung bei den Filmfestspielen von Cannes, wo es mit dem Großen Preis der Jury und dem FIPRESCI-Preis der Internationalen Filmkritik ausgezeichnet wurde. In Deutschland bekam es bei er Premiere auf der Berlinale Forum eine Empfehlung der Interfilm-Jury. Regie:Jean Eustache Darsteller:Bernadette Lafont, Jean-Pierre Léaud, Françoise Lebrun, Isabelle Weingarten, Jacques Renard, Jean-Noël Picq, Jessa Darrieux, Berthe Granval, Geneviève Mnich, Marinka Matuszewski Buch:Jean Eustache Produzenten:Pierre Cottrell |