Inhalt:Frankreich im Jahr 1958: Die Familie Dupuis wirkt wie aus einem angestaubten, aber bunten Bilderbuch: Michel (Didier Bourdon) ist der Herr des Hauses, und wenn er sich morgens geschniegelt und gestriegelt auf den Weg zu seiner Arbeit als Bankangestellter aufmacht, beginnt für seine Gattin Hélène (Elsa Zylberstein) der Alltag einer Hausfrau, die mit Tätigkeiten wie Kochen und Putzen ausgefüllt scheint. Lediglich die Reinigung der Wäsche mit Waschbrett und Mangel scheint ihr nicht so zu gefallen.
Umso glücklicher ist sie daher, als die Waschmaschine geliefert wird, die sie bei einem Gewinnspiel ergattert hat. Ihr Mann hält den Apparat allerdings für überflüssig und will ihn verkaufen. Im Gerangel um das Gerät werden die beiden durch einen Kurzschluss auf wundersame Weise in die Neuzeit katapultiert. Nachdem die anfängliche Panik überwunden ist, versuchen die beiden sich in dieser für sie völlig neuen Welt zurechtzufinden, in der sich die Verhältnisse verkehrt haben:
Hélène ist nun Boss von Michels früherem Boss Lantier (François Perache), während er als Hausmann zuhause mit sichtlichem Unbehagen schrubben, bügeln und Gemüse hacken muss und im Smart-Home mit Saugroboter und Handy auf Kriegsfuß steht. Daher sucht Michel, dessen Tochter Jeanne (Mathilde Le Borgne) statt des Nachbarsjungen André (Esteban Delsaut), der sie geschwängert hat, nun ihre lesbische Freundin Safia (Barbara Chanut) aus Algerien heiratet, verzweifelt einen Weg in die angestammte Vergangenheit. Seine Frau hingegen findet zunehmen Gefallen an der Zukunft, die nun ihre Gegenwart ist, und genießt den Fortschritt und die Vorzüge der Emanzipation... Regie:Vinciane Millereau Darsteller:Elsa Zylberstein, Didier Bourdon, Mathilde Le Borgne, Maxim Foster, Romain Cottard, Barbara Chanut, Céline Fuhrer, François Perache, Esteban Delsaut, Aurore Clément, Didier Flamand Buch:Julien Lambroschini, Vinciane Millereau Produzenten:Olivier P. Kahn Musik:Romain Trouillet |