Inhalt:Die erste Geschichte erzählt von einer eigentlich ganz normalen Familie: Nachdem er seine Frau Razieh (Shaghayegh Shourian) von der Arbeit und die Tochter von der Schule abholt, fährt Ehemann und Vater Heshmat (Ehsan Mirhosseini) mit ihnen zum Einkaufen in den Supermarkt. Danach kümmert er sich noch um seine Mutter, worauf man zum Abendessen in eine Pizzeria geht, bevor Heshmat sich zu seiner nächtlichen Arbeit aufmacht. Was er dort tut, darüber spricht man in seiner Familie nicht, doch der Knopf, den er dort betätigt, hat eine fatale Funktion.
In der zweiten Episode geht es um den jungen Pouya (Kaveh Ahangar), der seinen Dienst in einem Gefängnis ableistet, um Rechte zu erhalten, die in anderen Ländern selbstverständlich sind. Was er immer gehofft hat, vermeiden zu können, wird nun seine Aufgabe: Er soll einen zum Tode Verurteilten hinrichten, indem er den Hocker wegstößt, auf der Todeskandidat am Hals aufgeknüpft steht. Pouya nimmt allen Mut zusammen und widersetzt sich dem Befehl, indem er den Wärter, den er begleitet überwältigt, und auf die Hilfe seiner Freundin Tahmineh (Darya Moghbeli) hofft.
Einer solchen Situation hat sich Javad (Mohammad Valizadegan) nicht zu entziehen gewagt, der in der dritten Geschichte einen Ring kauft, um seiner Verlobten Nana (Mahtab Servati) an deren Geburtstag einen Antrag zu machen. Doch seine Mitverantwortung für den Tod eines guten Bekannten von ihr überschattet die Beziehung. Bei der vierten Episode dreht es sich um die in Deutschland lebende Darya (Baran Rasoulof), die im Iran ihren Onkel Bahram (Mohammad Seddighimehr) besucht, um zu erfahren, dass die beiden mehr verbindet als sie bisher dachte. Kritik:Weltpremiere war auf der Berlinale 2020, wo der Film mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde. Regie:Mohammad Rasoulof Darsteller:Ehsan Mirhosseini, Kaveh Ahangar, Mohammad Valizadegan, Mahtab Servati, Baran Rasoulof, Mohammad Seddighimehr Buch:Mohammad Rasoulof Produzenten:Mohammad Rasoulof, Kaveh Farnam, Farzad Pak Musik:Amir Molookpour |