Inhalt:Am 3. Oktober 1973, kurz nach dem Militärputsch gegen die chilenische Regierung des sozialistischen Präsidenten Salvador Allende und dessen Tod, ist Enrico Berlinguer (Elio Germano), Generalsekretär der PCI (Partito Comunista Italiano, die "Kommunistische Partei Italiens"), nach Sofia gereist. Er trifft sich mit dem bulgarischen Präsidenten Todor Schiwkow (Svetoslav Dobrev), um über die jüngsten Ereignisse zu diskutieren, wobei man zu unterschiedlichen Ansichten kommt.
Bei der anschließenden Fahrt mit einem bulgarischen Parteifunktionär auf einer abgeriegelten Straße wird dessen Auto von einem LKW gerammt, wobei ein Insasse ums Leben kommt, Enrico bei der Kollision aber nur leicht verletzt wird. Als er wieder nach Rom zu seiner Familie zurückkehrt, äußert er seiner Frau Letizia Laurenti (Elena Radonicich) gegenüber den Verdacht, dass es kein Verkehrsunfall war, sondern ein versuchter Mordanschlag, der ihm gegolten habe.
Berlinguer will erreichen, dass mit dem den Sozialismus die Strukturkrise des Kapitalismus überwunden werden kann, indem ein anderer Weg eingeschlagen wird. Er entwickelt seine Vorstellungen über die Ausrichtung der politischen Strategie der kommunistischen Parteien in Europa weiter. Zudem strebt er eine Zusammenarbeit mit der konservativen Democrazia Cristiana an, und kann deren Chef Aldo Moro (Roberto Citran) für einen solchen "Historischen Kompromiss" als Befürworter gewinnen - doch die Widerstände sind immens... Kritik:Das Werk hatte Premiere beim Filmfestival in Rom und gewann bei 15 Nominierungen zwei David-di-Donatello-Preise, einen für Elio Germano als besten Hauptdarsteller und einen für den Filmschnitt. Regie:Andrea Segre Darsteller:Elio Germano, Elena Radonicich, Roberto Citran, Stefano Abbati, Francesco Acquaroli, Paolo Calabresi, Pierluigi Corallo, Nikolay Danchev, Svetoslav Dobrev Buch:Andrea Segre, Marco Pettenello Produzenten:Marta Donzelli, Gregorio Paonessa, Francesco Bonsembiante Musik:Iosonouncane |