Inhalt:Als Präsident des Tennisclubs Lengenheide hat Heribert Bräsemann (Hape Kerkeling) einen eher legeren Führungsstil, nach dem Motto "Im Frieden und im Krieg behält die Einigkeit den Sieg". So findet er auch nichts dabei, die Sanierung des in die Jahre gekommenen Clubheims seinem Schwager Peter Lohr (Andreas Windhuis) auf die rheinische Art zuzuschanzen. Als bei einer Versammlung über den Kauf eines neuen Grills abgestimmt wird, weil der alte Schrott ist, kommt es aber wider Erwarten zu Komplikationen.
Melanie Pfaff (Anja Knauer) regt an, für Mitglieder mit Migrations-Hintergrund einen zweiten Grill anzuschaffen, damit Muslime ihre Würste nicht auf einen Rost legen müssen, auf dem zuvor Schweinefleisch gebraten wurde. Der Vorschlag löst zunächst allgemeine Verwunderung aus, besonders bei ihrem Ehemann Torsten (Christoph Maria Herbst). Der Werbetexter ist mit seiner Frau von Berlin hierher in die Provinz gezogen und hasst den Sport eigentlich, feuert sie aber an, wenn sie mit ihrem Tennispartner Erol Oturan (Fahri Yardim) auf dem Ascheplatz vor Ehrgeiz stöhnt und schwitzt.
So glaubt Melanie mit ihrem Anliegen dem türkischstämmigen Erol einen Gefallen zu tun, der es allerdings mit seiner Religion nicht allzu eng sieht. Doch wenn es um die Wurst unter multikulturellen Aspekten geht, prallen divergente Meinungen aufeinander und erhitzen sich bald die Gemüter. Der ohnehin von Ischias geplagte Heribert fühlt sich bei der Thematik allmählich überfordert, worauf der stellvertretende Vorsitzende Matthias Scholz (Friedrich Mücke) die Chance sieht, sich in der Sache zu profilieren und von seiner Mutter (Gaby Dohm) zu emanzipieren... Regie:Marcus H. Rosenmüller Darsteller:Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst, Fahri Yardim, Anja Knauer, Friedrich Mücke, Gaby Dohm, Milan Peschel, Katrin Röver, Patrick Joswig, Marlene Markt, Andreas Windhuis, Malene Becker, Stefano Zarrella Buch:Dietmar Jacobs, Moritz Netenjakob Produzenten:Robert Marciniak Musik:Gerd Baumann |