Inhalt:Das Hochmoor Peel war schon immer ein fruchtbarer Boden für Geschichten. In diesem Teil der holländischen Provinz Limburg hatte einst ein Torfstecher einen goldenen Helm aus dem Morast ausgegraben, doch seine Familie war immer vom Pech verfolgt. So auch sein Enkel Jos (Fedja van Huêt), der als Kleinkrimineller wenig Erfolg hat. Sein neuester Coup: Zusammen mit seinen Kumpanen will er wertvolle Zuchttauben stehlen, doch der Coup geht gehörig schief.
Dadurch fällt er nicht nur bei seinen Auftraggebern in Ungnade, auch in der eigenen Familie leidet sein Ansehen. Ihm gefällt nicht, dass sein Komplize Özgür (Sezgin Güleç) mit seiner Tochter Linda (Livia Lamers) liiert ist, muss sich aber damit abfinden, dass sie von ihm ein Baby bekommt. Seine Frau Dien (Anniek Pheifer) will seinen verwahrlosten Bruder Hendrik (Georg Friedrich) nicht im Haus haben, der in einem Wohnwagen haust, und ihr buckliger Vater Lei (Michiel Kerbosch) ist immer noch auf der Suche nach dem verschollenen goldenen Helm seines Vaters.
Zu allem Überfluss macht Jos ein Zeckenbiss zu schaffen, doch er ist entschlossen, dass der nächste Job etwas Großes sein soll. Also vermittelt Özgür den Kontakt zu einem Clan von Deutschtürken, angeführt vom Patriarchen Idriss (Hasan Ali Mete). Der Auftrag lautet, von einer pakistanischen Gruppe Chemikalien für Drogen in Empfang zu nehmen, doch die Übergabe scheitert, und Hendrik macht sich mit einer Tasche voller Bargeld aus dem Staub. Auf der Suche nach seinem Bruder gerät Jos an allerlei skurrile Gestalten, erfährt kuriose Geschichten und ergründet seine Vergangenheit... Kritik:Beim Niederländischen Filmfestival in Utrecht wurde Bram Doyer mit dem Goldenen Kalb für das beste Szenenbild ausgezeichnet. Regie:Michiel ten Horn Darsteller:Fedja van Huêt, David Kross, Georg Friedrich, Sezgin Güleç, Michiel Kerbosch, Anniek Pheifer, Livia Lamers, Hasan Ali Mete Buch:Michiel ten Horn Produzenten:Harry Flöter, Jörg Siepmann Musik:Djurre de Haan |