Inhalt:Weil ihn seine Arbeit bei einer Werbeagentur krank machte, hat Mathyas (Félix-Antoine Duval) seinen Job hingeschmissen und ist von Montreal nach Arles in der Provence gereist, um sich dort ein neues Leben aufzubauen. Er will in seiner neuen Heimat Schafhirte werden und dann über seine Erfahrungen schreiben - für ihn ein völlig neues Metier, weshalb er sich sogleich mit der nötigen Ausrüstung eindeckt, zu der neben Schäferhut und -messer auch einschlägige Lektüre gehört.
Schon in einem Gespräch mit einer Runde Boulespieler wird ihm von diesem Vorhaben abgeraten, doch davon lässt sich Mathyas nicht abhalten. Von einer Marktfrau erfährt er, dass sich die Schafzüchter des Ortes in einem Bistro auf einen Pastis treffen und spricht dort vor. Als Städter, der noch nie eine Herde geführt hat, erntet er von den meisten Spott. Bauer Richard (Lionel Escoffier) gibt ihm dennoch eine Chance, mach aber schnell einen Rückzieher, nachdem er sieht, welch blutiger Anfänger sein Praktikant ist.
Damit wenigstens mit den Behörden alles glatt läuft, will Mathyas auf dem Amt eine Arbeitserlaubnis beantragen, doch die Beamtin Elise (Solène Rigot) weist ihn auf bürokratische Hürden hin und rät zur Schwarzarbeit. Seine unbekümmerte Art fasziniert sie allerdings, worauf sie selbst kündigt und ihn bei seiner nächsten Arbeitsstelle aufsucht, die allerdings nicht seinen idealistischen Vorstellungen entspricht. Desillusioniert verlässt er Elise im Schlepptau diesen Bauernhof, um kurz darauf von Cécile Espriroux (Guilaine Londez) eine neue Aufgabe zu erhalten, die ihm eher zu liegen scheint... Kritik:Das Werk hatte Premiere beim TIFF (Toronto International Film Festival), wo Hauptdarsteller Félix-Antoine Duval mit dem Kritikerpreis der TFCA ausgezeichnet wurde. Regie:Sophie Deraspe Darsteller:Félix-Antoine Duval, Solène Rigot, Guilaine Londez, Michel Benizri, David Ayala, Véronique Ruggia Saura, Younès Boucif, Lionel Escoffier, Bruno Raffaelli Buch:Sophie Deraspe, Mathyas Lefebure Produzenten:Kim McCraw, Luc Déry, Élaine Hébert, Caroline Bonmarchand, Xenia Sulyma Musik:Philippe Brault |