Inhalt:In ihrem friedvollen, bunten Atelier malt Frida Kahlo (Anna Dramski) gerade ein Bild, mit Blumen geschmückt und von Haustieren umgeben. Zu denen gehört auch ein Affe, der ihr den Pinsel stibitzt, den sie in ein Zimmer verfolgt, dass voller alter, abgestellter Dinge ist, darunter ein Bild ihrer Eltern und ein Notizbuch, das sie von ihrer Mutter Matilde (Carolina Vera) bekam, um darin zu Zeichnen und Geheimnisse aufzuschreiben. Diese Gegenstände rufen in ihr Erinnerungen an ihre Kindheit hervor.
Als Mädchen wächst Frida (Julia Bautz) in Coyoacá auf und begleitet ihre Mutter auf den Markt, wo sie vom Stand der Zapoteken fasziniert ist, die einer der ältesten Zivilisationen Mexikos angehören, aus der auch Fridas Großvater stammt. Besonders hat es ihr eine Stickerei angetan, die Cocijo zeigt, den Gott des Wetters. Doch als sie am Bein Schmerzen hat und der Arzt bei ihr Polio feststellt, muss sie allein in ihrem Zimmer in Quarantäne bleiben.
Auch mit ihrer kleinen Schwester Cristina (Maria Karaaslan) kann Frida nur durch das Fenster reden und spielen, und wenn das nicht geht, taucht sie in eine Fantasiewelt ein, voller Farben und Blumen, einer freundlichen Begleiterin, aber auch einer furchterregenden Frau, die den Tod verkörpert, der von ihr Besitz ergreifen will. Als es ihr wieder besser geht, wird sie als Assistentin ihres Vaters Guillermo (Thomas Schmuckert), der als Fotograf arbeitet, in die Welt der Bilder eingeführt, die Fridas künftiges Leben bestimmen wird... Kritik:Das Werk wurde beim Filmfestival Schlingel in Chemnitz mit dem Preis für den besten internationalen animierten Spielfilm ausgezeichnet. Regie:André Kadi, Karine Vézina Sprecher:Anna Dramski, Julia Bautz, Carolina Vera, Maria Karaaslan, Thomas Schmuckert, Melina Witez, Samuel Kellner Buch:Anne Bryan, Sophie Faucher, André Kadi, Cara Carmina Produzenten:André Kadi, Florence Roche Musik:Laetitia Pansanel-Garric, Olivia Ruiz |