Inhalt:Im Prolog beginnt mit einer Gruppe von Darstellern, die an einem Tisch wie im Bild des Abendmahls posieren, um sodann zu wummerndem Techno und grellen Lichtblitzen ein groteskes, provokantes Spektakel auf die Bühne zu bringen. Bei dieser Aufführung der Passion Christi sind die Mimen in Lack und Leder teils halbnackt gekleidet, eine Schauspielern trägt Wurstketten um den Hals, eine andere sticht mit dem Dolch auf eine andere ein, bis Kunstblut fließt.
Als dann noch ein Schwein im Ufo angebetet und ein Dildo auf einen Bischofsstab gesteckt wird ist das Publikum doch etwas indigniert, besonders Pater Oskar Iversen (Jens Albinus), der sich von seine dänischen Gemeinde auf Falster ins Dörfchen Winteringen versetzen ließ. Mangels Schäfchen steht seine Position hier allerdings zur Disposition, weshalb er sich von der Inszenierung dieses Laienschauspiels Zulauf zur Kirche verspricht und somit die Auflösung der hiesigen Pfarrei verhindern will.
Dabei könnte helfen, dass der Erzbischof vom Theater begeistert ist, und Oskars Messdiener Niklas (Jeremias Meyer) findet einen scheinbar passenden Regisseur in Roberto Dolan (Pit Bukowski) aus Berlin, der im Haus von Organistin Anita (Hiltrud Hauschke) untergebracht wird. Zur Finanzierung seiner Vorhaben besucht Iversen Todkranke im Hospiz und kann der sterbenden Frau Abele (Zeljka Preksavec) eine beträchtliche Erbschaft aus dem Kreuz leiern. Doch damit zieht er sich den Unmut von deren Tochter Mia (Homa Faghiri) zu, die alles daran setzt, sein Projekt zu sabotieren... Regie:Alison Kuhn Darsteller:Jens Albinus, Homa Faghiri, Pit Bukowski, Lou Strenger, Jeremias Meyer, Amelie Gerdes, Christian Pätzold, Lars Brygmann, Christopher Læssø, Jesper Riefensthal, Hiltrud Hauschke, Roberto Martinez, Bärbel Schwarz, Milo Lee Kadner, Zeljka Preksavec Buch:Alison Kuhn Produzenten:Thomas Reisser, Marcus Machura Musik:Christian Dellacher |