Inhalt:"Für mich soll´s rote Rosen regnen" - Der Film, dessen Titel sich auf den Text bezieht, beginnt mit dem meistverkauften Lied der Sängerin, die als solche und auch als Schauspielerin bei ihrem Auftritt Ende der 1960er den Zenit ihrer Karriere schon überschritten hatte, in der folgenden Zeit aber als Buchautorin wieder Erfolge feiern konnte. Das Filmportrait setzt dann in der Nachkriegszeit an, als Hildegard Knef 1946 durch "Die Mörder sind unter uns" zum Filmstar wurde.
Den endgültigen Durchbruch als Schauspielerin verdankt sie fünf Jahre später ihrer Hauptrolle "Die Sünderin", wo sie kurz nackt zu sehen war. Diese Szene war wohl weniger der Auslöser eines handfesten Skandals als vielmehr Themen wie Prostitution und Suizids, trug aber sicher dazu bei, dass das Drama zum Kassenschlager wurde und künftig das Image der Diva mitprägte. Und es was nicht das einzige Tabu, das die Knef in ihrer wechselhaften Karriere gebrochen hat.
Seither stand sie allerdings stets im Licht der Öffentlichkeit, die an ihrem bewegten Leben zwischen großem Erfolg und bitteren Rückschlägen teilhatte, auch da Hildegard Knef es selbst in Büchern und Talkshows ausbreitete. Daraus ist hier einiges zu sehen und zu hören, und neben Archivmaterial, bei dem sie selbst oft zu Wort kommt, äußern sich im Interview auch ihre Tochter Christina Palastanga sowie Paul von Schell, ihr dritter und letzter Ehemann. Regie:Luzia Schmid Darsteller:Hildegard Knef, Christina Palastanga, Paul von Schell Buch:Luzia Schmid Produzenten:Thomas Kufus Musik:Danielle de Picciotto, Alexander Hacke |