Inhalt:Mit seinem Spielfilm "JFK - Tatort Dallas" von 1991 hatte Regisseur Oliver Stone in der Öffentlichkeit viel Staub aufgewirbelt, der sich nach dem höchst umstrittenen Bericht der Warren-Kommission über die Ermordung des US-Präsidenten John F. Kennedy im Jahr 1963 zunächst gelegt hatte. Die dadurch neu aufgeflammte Diskussion hatte die Regierung derart unter Druck gesetzt, dass eine große Zahl weiterer bislang geheimer Dokumente nachträglich veröffentlicht worden waren.
Weitere drei Jahrzehnte nach seinem zweifach Oscar-prämierten Thriller präsentiert Stone einen Dokumentarfilm, der anhand dieser Akten den nach wie vor nicht glaubhaft aufgeklärten Fall erneut aufarbeitet. Insbesondere die von offizieller Seite nach wie vor vertretene These, dass Lee Harvey Oswald alleiniger Täter des Attentats war, der von der 5. Etage des weit entfernten Gebäudes eines Schulbuchdepots binnen weniger Sekunden mit drei Schüsse getroffen haben soll, wird in Zweifel gezogen.
Stone geht hingegen von einer Verschwörung aus und sieht eine Vielzahl von Indizien, die auf eine Ausführung hindeuten, die aus dem CIA-Handbuch für Geheimoperationen stammen könnten. Er lässt etliche Experten zu Wort kommen, die dafür Argumente liefern und die Version der Behörden erschüttern. Zu ihnen zählen Dr. David W. Mantik, der in einem Buch über Kennedys Kopfwunden geschrieben hat, der Forensische Pathologe Dr. Cyril H. Wecht und der Militärhistoriker John Newman, der politische Hintergründe analysiert. Regie:Oliver Stone Produzenten:Rob Wilson Musik:Jeff Beal Vergleiche:
| JFK - Tatort Dallas Thriller USA · 1991 |
 |
|
Historische Spekulationen über den Mord am charismatischen US-Präsidenten |
|