Inhalt:Ein Kleinbus bringt im Jahr 2014 eine Gruppe Reisender an die syrische Grenze, die die Leute aus verschiedenen Gründen überqueren wollen. Die meisten von ihnen sind junge Männer, die sich der "Freie Syrische Armee" anschließen wollen, mit ihnen marschiert Christian (Nikolaj Lie Kaas) zu deren Lager. Als dänischer Veteran der Kriege in Afghanistan und Irak nicht nur mit Kampftechniken und den Schrecken auf dem Schlachtfeld vertraut, sondern spricht auch Arabisch.
Doch er ist nicht hergekommen, um zu kämpfen, sondern seinen 17-jährigen Sohn Adam (Albert Rudbeck Lindhardt) finden will, der zum Islam konvertiert ist und hier, wie viele andere Männer aus aller Herren Länder, dem Krieg gegen die "Ungläubigen" angeschlossen hat. Im nördlichen Al-Awasim trifft er auf den junge Hamza (Ahmad Al-Sukar), der ihm von weiteren dänischen Kriegern erzählt und von dem unübersichtlichen Geschehen an der Front und der Terrorgruppe Al-Qaida warnt.
Doch Christian merkt schnell, dass man hier entweder mit Beziehungen oder mit Bestechung weiterkommt. Bei seiner Suche hilft ihm Bilal (Harki Bhambra), der während des Bürgerkriegs seine Illusionen verloren hat, aber gut vernetzt ist. Aufschluss könnten auch zwei weitere Dänen geben, der Dschihad-Prediger Abu Amin (Besir Zeciri) und der eher pragmatische Muslim Abu Hassan (Arian Kashef). Doch Christian muss sich der Frage stellen, wie weit er gehen will, um sein Ziel zu erreichen und Adam zur Rückkehr zu bewegen... Kritik:Das Werk hatte seine Premiere bei Den norske filmfestivalen im norwegischen Haugesund und wurde mit zwei Bodils und zwei Dänischen Filmpreisen ausgezeichnet. Regie:Charlotte Sieling Darsteller:Nikolaj Lie Kaas, Albert Rudbeck Lindhardt, Arian Kashef, Besir Zeciri, Harki Bhambra, Tom Austen, Majd Eid, Ahmad Al-Sukar Buch:Nagieb Khaja, Jesper Fink, Charlotte Sieling Produzenten:Morten Kaufmann, Signe Leick Jensen Musik:Alex Vargas, Goran Obad |