Inhalt:Der talentierte und beliebte, aber wenig disziplinierte Jockey Remo Manfredini (Nahuel Pérez Biscayart) steht in den Diensten von Gangsterboss Sirena (Daniel Giménez Cacho), bei dem er einige Schulden hat. Der muss zwei seiner Leute schicken,die ihn zugedröhnt in einer Kneipe auflesen, um ihn zu seinem nächsten Rennen zu bringen. Vorher zieht er sich noch einen Cocktail aus Ketanol und Whisky rein und fällt beim Start prompt vom Pferd.
Der Sieg geht ausgerechnet an Abril (Úrsula Corberó), seine Kollegin und Freundin, die von ihm schwanger ist. Dennoch setzt Sirena für den nächsten Lauf wieder auf Remo, der Mishima reiten soll, ein sündhaft teures Rennpferd, das eigens aus Japan eingeflogen wird. Dazu muss er unbedingt nüchtern sein, lässt sich aber nach dem Dopingtest wieder volllaufen. Er setzt sich gleich an die Spitze des Feldes, kommt aber vom Kurs ab und rast durch den Zaun des Hippodroms.
Remo landet ohne Erinnerungen in der Klinik, verlässt sie mit voluminösem Kopfverband, dem Pelzmantel und der Handtasche seiner alten Bettnachbarin, und irrt durch die Straßen von Buenos Aires. Während er auf der Suche nach seiner Identität ein surreales Geschehen erlebt, fahndet nicht nur die Polizei nach ihm, sondern auch Sirena, wütend über den Verlust von Gaul und Geld. Remo ahnt, was auf ihn zukommt, besorgt sich bei seinem alten Freund Enrique (Luis Ziembrowski) eine Waffe und löst sich als Dolores von seiner Vergangenheit... Kritik:Das Werk hatte Premiere bei den Filmfestspielen von Venedig, wo es im Wettbewerb um den Goldenen Löwen stand und für den Queer Lion nominiert war und mit dem Edipo Re Award sowie dem Premio CinemaSarà ausgezeichnet wurde. Regie:Luis Ortega Darsteller:Nahuel Pérez Biscayart, Úrsula Corberó, Daniel Giménez Cacho, Mariana Di Girólamo, Daniel Fanego, Osmar Núñez, Roberto Carnaghi, Luis Ziembrowski, Jorge Prado, Adriana Aguirre, Roly Serrano Buch:Luis Ortega, Rodolfo Palacios, Fabian Casas Produzenten:Benjamín Domenech Musik:Sune Rose Wagner |