Inhalt:Auf einem Platz in Moskau sucht ein barfüßiger Außerirdischer (Anatoliy Serenko) in einem leicht zerfledderten Mantel um Hilfe, der aussieht wie ein normaler, menschlicher Obdachloser. Er stammt vom Planeten Plük und möchte wieder zurück, weiß nur nicht, welche Taste er auf seinem recht einfach anmutenden Teleportations-Gerät drücken muss, um zu sich nach Hause zu gelangen. Zuerst wird ein georgischer Student mit einem Geigenkoffer (Levan Gabriadze) auf ihn aufmerksam, der einen weiteren Passanten zur Verstärkung holt.
Es ist der Vorarbeiter Wladimir Nikolajewitsch (Stanislav Lyubshin), genannt Vova, der hier eigentlich nur einen kurzen Einkauf tätigen will. Nachdem der Fremde den beiden sein Problem erklärt hat, drückt Vova kurzerhand einen Knopf auf dem Apparat, und schon befindet er sich mit seinem Begleiter in einer wilden, öden Landschaft. Schnell bemerken die verdutzten Männer, dass sie offenbar auf Plük gelandet sind, dessen Bewohner optisch den Menschen ähneln, aber eine ganz eigene Kultur aufweisen.
Die beiden erkunden Oberfläche und Bevölkerung von Plük, mit der sie sich dank deren telepathischen Fähigkeiten verständigen können, obwohl sie eigentlich nur zwei Wörter verwenden: "Ku" mit positiven Sinn und "Kü", mit dem Missbehagen ausgedrückt wird. Bei ihren Versuchen, wieder zurück auf die Erde zu kommen, wenden sich der Vorarbeiter und der Geiger an zwei Einheimische, deren Hilfsbereitschaft jedoch ambivalent scheint. Zum Glück haben die Erdlinge Streichhölzer dabei, die auf Plük offenbar eine ganz kostbare Währung darstellt... Kritik:Das Werk wurde 1988 beim Fantasporto mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet, erhielt den russischen Filmpreis Nika für Musik und Ton und entwickelte sich nicht nur im Sowjet-Gebiet zum Kultfilm. Regie:Georgiy Daneliya Darsteller:Stanislav Lyubshin, Levan Gabriadze, Evgeniy Leonov, Yuriy Yakovlev, Anatoliy Serenko Buch:Georgiy Daneliya, Rezo Gabriadze Musik:Giya Kancheli |