Inhalt:Im Winter des Jahres 1815 kommt Jean Valjean (Grégory Gadebois) aus dem Zuchthaus frei, wo er schwere Strafarbeit im Steinbruch verrichten musste. Er saß fünf Jahre wegen Einbruchs, auch wenn er dies nur wegen des Diebstahls für die hungernden Kinder seiner Schwester tat, und weitere 14 Jahre wegen vier Fluchtversuchen. Als entlassener Sträfling ist er in der Gesellschaft geächtet, und überall begegnet man ihm mit Misstrauen.
Sein Weg führt ihn in ein kleines Dorf im Süden Frankreichs, doch auch hier wird er immer wieder abgewiesen. Er wird eines Lokals verwiesen, und sogar die Kinder rufen ihm nach, dass er als "Mörder" unerwünscht sei. Lediglich eine Frau erbarmt sich, gibt ihm ein paar Münzen und den Rat, sich an den Priester am Ende des Wegs zu wenden. Dort wohnt Bischof Myriel, genannt Monseigneur Bienvenu (Bernard Campan), der ihm großzügige Gastfreundschaft gewährt, trotz der Untaten, von denen ihm Valjean bereitwillig erzählt.
Jean erhält Essen und eine Schlafkammer und wird auch von des Seelsorgers Schwester Baptistine (Isabelle Carré) freundlich aufgenommen. Allerdings ist Dienstmagd Magloire (Alexandra Lamy) ihm gegenüber argwöhnisch und will sogar die Gendarmerie rufen. Sie sieht sich bestätigt, als Valjean verschwunden ist und mit ihm das Silberbesteck. Nachdem er von Gendarmen aufgegriffen und zu Bienvenu zurückgebracht wird, entlastet der ihn mit einer Lüge, und angesichts solcher Barmherzigkeit wird Jean zu einem anderen Menschen... Regie:Éric Besnard Darsteller:Grégory Gadebois, Bernard Campan, Alexandra Lamy, Isabelle Carré, Dominique Pinon, Romane Libert, Patrick Pineau Buch:Éric Besnard, Victor Hugo Produzenten:Clément Miserez, Matthieu Warter Musik:Christophe Julien |