Inhalt:Auf dem Planeten Clitopolis führt Prinzessin Saira (Genet Zegay) als Tochter der lesbischen Königinnen Anne (Jasmin Tabatabai) und Leanne (Katy Karrenbauer) ein behütetes Leben. Mit ihrer ersten großen Liebe, der Kopfgeldjägerin Kiki (Lana Cooper), ist sie erst seit kurzer Zeit zusammen, und doch bedeutet sie ihr schon ein und alles. Kiki hatte sich allerdings vorgestellt, eine Weltraum-Prinzessin würde mehr Spaß machen, aber Saira ist ihr zu anhänglich, weshalb sie mit ihr Schluss macht - ausgerechnet an ihrer Geburtstagsfeier.
Während die Verflossene in Tränen ausbricht und der Verzweiflung nahe ist, vergnügt Kiki sich mit anderen Frauen, wird dann aber von "Straight White Maliens" entführt. Als sie ihre Ex um Hilfe anruft, ist diese froh, von ihr wieder gebraucht zu werden. Sie macht sich, emotional immer noch mitgenommen, in einem etwas mitgenommen wirkenden Raumschiff (Torben Liebrecht) auf den Weg zur Rettung und liest unterwegs Willow (Lena Urzendowsky) von einem einsamen Mond auf, eine queere Popsängerin in Konflikt mit der Musikindustrie.
Die sorgt auf der Reise für musikalische Unterhaltung und verliebt sich prompt in die Prinzessin, die aber ein ganz anderes Problem hat: Die Straight White Maliens sind als Incels Hetero-Männer, die sich ob der an sie gestellten Anforderungen überfordert und von den Frauen unverstanden fühlen. Larry (Philipp Lind), Josh (Yannik Raiss) und ihr Anführer (Marius Claren) fordern von ihr die königliche Labrys, eine Doppelaxt als Symbol lesbischer Macht, um diesen Zustand zu ändern. Doch Saira muss sich ihre Labrys erst noch beschaffen und hofft dabei auf die Hilfe der selbstbewussten Drag-Queen Blade (Kelly Heelton)... Kritik:Das Werk lief bei der Berlinale in der Sektion Panorama, wo es mit dem Teddy für den besten Spielfilm ausgezeichnet wurde. Regie:Leela Varghese, Emma Hough Hobbs Buch:Leela Varghese, Emma Hough Hobbs Produzenten:Tom Phillips Musik:Leela Varghese, Michael Darren |