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Lina Braake - Plakat/Cover

Cover / Filmplakat "Lina Braake"

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Kino:

In den deutschen Kinos läuft "Lina Braake" am 16. April 2026 an.

blu-ray:

Auf blu-ray Disc ist der Titel seit 25. Januar 2024 zu kaufen.

DVD:

Auf DVD ist der Film seit 25. Januar 2024 zu kaufen.
Bild: 16:9
Ton: Deutsch: Dolby Digital 2.0

Online:

Bei Online-Anbietern steht der Titel seit 24. November 2023 zum Download bereit.

Seniorin schmiedet Racheplan gegen die Bank, die sie ins Altersheim bringt

Lina Braake

Komödie

Deutschland · 1975 · 84 Minuten · FSK: 6

Logo Trailer

Inhalt:

Eigentlich hat die 81-jährige Lina Braake (Lina Carstens) in ihrem Mietshaus von dessen Eigentümer Herrn Rohrer ein lebenslanges Wohnrecht eingeräumt bekommen. Doch nach dessen Tod übernimmt die Deutsche Boden- und Kreditbank das Gebäude für das sie bereits eine Abrissgenehmigung erwirkt hat, um modernen und lukrativeren Wohnraum zu schaffen. Deren Prokurist Wenzel (Wilfried Klaus) hat sich nicht an die damaligen Abmachungen gehalten, doch vor Gericht zieht sie den Kürzeren.

So muss sie notgedrungen den Platz im Altersheim annehmen, von dem die Erbengemeinschaft immerhin einen Großteil der Kosten trägt. Dennoch fühlt sich Lina ungerecht behandelt, zumal es dort nicht sonderlich komfortabel zugeht. Heimleiter Johannes Körner (Herbert Bötticher) ist zwar bemüht, aber überheblich und mit den miserablen Zuständen ziemlich überfordert, zudem kommt Hausmeister Jawlonski (Benno Hoffmann) kaum hinterher, das marode Inventar instand zu halten.

Zudem sind die meisten der Insassen eher unfreundlich, lediglich Gustaf Härtlein (Fritz Rasp) zeigt gesittete Umgangsformen. Der pensionierte Bankkaufmann wurde wegen krummer Geschäfte entmündigt, von denen er immer noch nicht lassen kann, da er auch nicht mehr strafmündig ist. Er freundet sich mit Lina an, muntert sie wieder auf und bringt ihr anhand des Spiels Monopoly Grundlagen der Finanzwelt nahe. So reift in ihr der Plan, sich mit seiner Expertise an der Bank zu rächen, die sie vor die Tür gesetzt hat...

Kritik:

Der Film hatte Premiere auf der Berlinale beim Forums des Jungen Films, wo es mit dem Interfilm-Preis ausgezeichnet wurde. Das Werk erhielt den Deutschen Filmpreis in Silber, Lina Carstens den Filmpreis in Gold als beste Hauptdarstellerin.

Info:

Der Untertitel lautet "Die Interessen der Bank können nicht die Interessen sein, die Lina Braake hat".

Regie:

Bernhard Sinkel

Darsteller:

Lina Carstens,  Fritz Rasp,  Herbert Bötticher,  Ellen Mahlke,  Benno Hoffmann,  Rainer Basedow,  Erica Schramm,  Walter Sedlmayr,  Oskar von Schab,  Gustl Datz,  Ellen Frank,  Wilfried Klaus,  Teseo Tavernese

Buch:

Bernhard Sinkel

Produzenten:

Bernhard Sinkel

Musik:

Joe Haider

Lina Braake - Szene

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