Inhalt:Im Gegensatz zu ihren beiden älteren Geschwistern, die sehr lebhaft sind, befindet sich Amélie in einem körperlich völlig lethargischen Zustand. Dennoch freuen sich ihre Eltern über ihren friedlichen kleinsten Spross. Der Geist des Babys ist allerdings äußerst rege, sie beobachtet ihre Umgebung sehr neugierig und zieht daraus ihre eigenen Schlüsse: So hält sich das Mädchen, die sich in einer Blase wie in einer Glaskugel zu befinden scheint, in ihren Gedanken für eine Göttin.
So geht das Leben für diese belgische Familie seinen gewohnten Gang, bis zum 13. August 1969, als sie Amélies zweiten Geburtstag feiert. Offenbar löst ein Staubkorn ein Erdbeben aus, das ihre Blase zum Platzen bringt, und das Kleinkind fängt an sich selbstständig zu bewegen und versucht zu sprechen. Sie ärgert sich aber, dass sie nur unverständliche Laute vorbringen kann, und deutet das Lachen ihrer Eltern und Geschwister als Spott, weshalb sie aus Wut anhaltend zu schreien beginnt.
Das treibt ihre Eltern zur Verzweiflung, und als Amélies einen Würfel durch das Fenster wirft, wird sogar Vermieterin Kashima auf sie aufmerksam, auf deren Empfehlung sie das Kindermädchen Nishio engagieren. Zur gleichen Zeit trifft auch Großmutter Claude ein, die das kleine Mädchen mit weißer Schokolade aus Belgien zu besänftigen versteht. So baut Amélie allmählich eine Beziehung zu ihrer Familie auf und stellt fest, dass das richtige Leben viele Überraschungen birgt... Kritik:Das Werk wurde auf mehreren Filmfestivals ausgezeichnet und war sowohl für den Golden Globe wie für den Oscar nominiert. Regie:Han Jin Kuang Liane-Cho, Maïlys Vallade Buch:Han Jin Kuang Liane-Cho, Maïlys Vallade, Aude Py, Eddine Noël, Amélie Nothomb Musik:Mari Fukuhara |