Inhalt:Über zehn Jahre vegetiert die dem Vernehmen nach aus Nordkorea stammende Mona Lisa Lee (Jeon Jong-seo) scheinbar teilnahmslos in der Gummizelle einer Nervenheilanstalt dahin, abseits gelegen irgendwo im Sumpfland von Louisiana. Als ihre sadistisch veranlagte Wächterin das Besteck auspackt, um ihr die Fingernägel zu schneiden, nutzt Mona ihre übersinnlichen Fähigkeiten der Gedankenkontrolle dazu, dass sich ihre Aufseherin die Schere wiederholt ins Bein rammt.
Mona nutzt die Gelegenheit zur Flucht aus der Jugendpsychiatrie, und während schon nach ihr als psychisch instabil und gefährlich gefahndet wird, erleuchtet der Vollmond die Szenerie der Straßen von New Orleans, wo sie auch bei anderen von ihrer Gabe zur Manipulation profitieren kann. Sie trifft auf die Stripperin Bonnie (Kate Hudson), die nicht ihr ganzes Leben an der Tanzstange verbringen will, sich mit Mona anfreundet und in ihrer telekinetischen Fähigkeit die Chance erkennt, sie für sich selbst zu nutzen.
Bonnie nimmt sie bei sich auf, und die beiden gehen gemeinsam auf Raubzüge, obwohl ihr Sohn Charlie (Evan Whitten) sie vor der jungen Frau warnt. Wegen der Fahndung und der Diebstähle ist ihr bald Officer Harold (Craig Robinson) von der Polizei auf den Fersen, der allerdings selbst Opfer von Monas Macht über seinen Verstand wird, während sich Kleindealer Fuzz (Ed Skrein) in sie verliebt, und allmählich gewinnt sie auch Charlies Vertrauen... Kritik:Das Werk hatte Premiere bei den Filmfestspielen von Venedig, wo es im Wettbewerb um den Goldenen Löwen stand. Dort wurde auch die Filmmusik ausgezeichnet, ebenso wie in Sitges und in Gérardmer. Regie:Ana Lily Amirpour Darsteller:Kate Hudson, Craig Robinson, Jeon Jong-seo, Ed Skrein, Evan Whitten Buch:Ana Lily Amirpour Produzenten:John Lesher, Dylan Weathered, Robbie Mirels, Adam Mirels Musik:Daniele Luppi |