Inhalt:Als Sohn eines Notars hatte der 1937 im piemontesischen Asti geborene Paolo Conte zwar zunächst Jura studiert und seine berufliche Karriere als Anwalt begonnen, doch vom Vater, der als Hobbypianist gerne den durch die Faschisten verbotenen Jazz hörte, hatte er auch die Begeisterung für Musik abbekommen. So lernte er mehrere Instrumente und trat schon in jungen Jahren ab der 1950er Jahre mit mehreren Musikgruppen auf, die vorwiegend Jazz zum Vortrag brachten.
Paolo Conte schrieb - anfangs mit seinem Bruder, oft mit Texten von Vito Pallavicini - erste eigene Lieder, von denen etliche durch berühmte Sänger interpretiert wurden, besonders von Adriano Celentano, der mit seinem Popsong "Azzurro" einen Welthit landete. Während seine juristische Tätigkeit immer mehr in den Hintergrund rückte, beschloss er als Cantautore in den 1970er Jahren seine Lieder auch selbst zu singen, und so wurden auch seine eigenen Schallplatten bald zu Hits, mit Paolo Contes rauer Stimme als Markenzeichen.
Ab den 1980er Jahren war er auch als Filmkomponist erfolgreich, und so erklärt Schauspieler Roberto Benigni, der bei dieser Filmdokumentation in einer der zahlreichen Interviews zu Wort kommt, Paolo Conte gemäß seines Nachnamens zum "Fürsten" der italienischen Musik. Auch Paolo Conte selbst ist in einem Gespräch zu sehen sowie in Aufnahmen auf internationalen Konzertbühnen, wobei der Film auch erstmals veröffentlichtes Bildmaterial enthält. Regie:Giorgio Verdelli Darsteller:Paolo Conte, Roberto Benigni, Vinicio Capossela, Caterina Caselli, Francesco De Gregori, Stefano Bollani, Giorgio Conte, Pupi Avati, Luisa Ranieri, Luca Zingaretti, Renzo Arbore, Paolo Jannacci, Vincenzo Mollica, Isabella Rossellini, Guido Harari, Cristiano Godano, Giovanni Veronesi, Lorenzo Jovanotti, Jane Birkin, Patrice Leconte, Peppe Servillo Buch:Giorgio Verdelli Produzenten:Silvia Fiorani Musik:Paolo Conte |