Inhalt:An einem Filmset in Paris inszeniert Regisseur Tomas (Franz Rogowski) vorwiegend sich selbst. Er unterbricht schroff die Aufnahmen, bemängelt Requisiten und macht einen Schauspieler wegen dessen unnatürlicher Bewegung runter. Nachdem seine Pedanterie offenbar befriedigt und der Film nach der anstrengenden Tortour endlich im Kasten ist, wird das Ende der Dreharbeiten auf einer Party gefeiert. Dabei ist auch sein Ehemann Martin (Ben Whishaw) zugegen.
Martin ist ein schwuler britischer Grafiker und im Gegensatz zum extrovertierten Tomas der eher zurückhaltende Typ. Als sich Tomas darüber beschwert, dass er nicht mit ihm tanzen will, bietet sich die Lehrerin Agathe (Adèle Exarchopoulos) an. Aus den gemeinsamen, lasziven Bewegungen auf dem Parkett wird mehr, und schließlich landen die beiden bei ihr im Bett. Davon erzählt er am nächsten Tat Martin, dessen Reaktion zeigt, dass ein solcher Seitensprung nach der Beendigung eines Films üblich ist.
Er ist davon zwar nicht begeistert macht aber zunächst keine große Sache daraus. Doch dann stellt sich heraus, dass der One-Night-Stand Folgen hatte: Agathe ist schwanger, und Tomas zieht zu ihr, während sich der düpierte Martin mit dem Autor Amad (Erwan Kepoa Falé) tröstet. Tomas scheint die Vaterrolle verlockend zu sein, doch als er sich gewagt gewandet Agathes Eltern präsentiert, gerät das Abendessen aus dem Ruder. Doch er ist auch nicht bereit, seine Beziehung zu Martin aufzugeben... Kritik:Das Werk hatte seine Premiere beim Sundance Film Festival und lief auf der Berlinale, wo es im Wettbewerb um den LGBTIQ-Filmpreis Teddy stand. Regie:Ira Sachs Darsteller:Franz Rogowski, Ben Whishaw, Adèle Exarchopoulos, Erwan Kepoa Falé, Arcadi Radeff, Théo Cholbi, Anton Salachas, Caroline Chaniolleau, Olivier Rabourdin Buch:Mauricio Zacharias, Ira Sachs Produzenten:Saïd Ben Saïd, Michel Merkt |