Inhalt:Der Dokumentarfilmer Eskil Hardt beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von Wachstum und dem Verbrauch von Ressourcen, den Zusammenhang zwischen der Nutzung fossiler Brennstoffe und der Entstehung von Treibhausgasen und zeigt auf, dass die Wirtschaft in der Welt sich auf einem unheilvollen Weg befindet. Dazu gehört auch die Korrelation zwischen dem Ansteigen des Bruttoinlandsprodukts der Länder und ihre zunehmende Verschuldung.
Rund um den Globus wird anhand von Beispielen gezeigt, wie sich diese Entwicklung auf Mensch und Natur auswirkt. Die Kamera zeigt etwa indische Arbeiter, die am Fluss wertvolle Metalle aus der Asche herausschwemmen, die durch die Verbrennung von Elektronik-Schrott entsteht. Ein Ausweg ist die Vermeidung von Abfall durch effiziente Nutzung, Regeneration und Recycling.
Zu Wort kommen Experten wie Jacqueline McGlade, langjährige Direktorin der Europäischen Umweltagentur, die sich dafür einsetzt, den Verbrauch von Ressourcen zu versteuern. Jigme Thinley ist Ministerpräsident von Bhutan, einem Land, das ein alternatives Wirtschaftskonzept verfolgt und das Glück der Bewohner über die monetäre Wirtschaftsleistung stellt. Kritik:Beim Internationalen Filmfestival in St. Tropez wurde das Werk 2013 mit dem Preis der Jury ausgezeichnet. Die Deutsche Film- und Medienbewertung Wiesbaden (FBW) vergab das Prädikat "wertvoll" für "eine wichtige und nachhaltige Dokumentation über ein Thema, dass uns alle betrifft". Regie:Eskil Hardt Darsteller:Jacqueline McGlade, Ashok Khosla, Harald Sverdrup, Ernst Ulrich von Weizsäcker, Mark Swilling Buch:Eskil Hardt, Jacqueline McGlade Produzenten:Eskil Hardt |