Inhalt:Nachdem ihre Eltern an Aids gestorben sind, wuchs Marina (Llúcia Garcia) bei der Familie ihrer Mutter auf. Nun, im Sommer 2004, ist sie erwachsen, hat die Schule abgeschlossen und möchte in Barcelona Film studieren, was sie mit einem Stipendium finanzieren will. Allerdings gibt es Unstimmigkeiten in den dafür erforderlichen Papieren, denn auf dem Einwohnermeldeamt gibt es zwar einen Eintrag über ihren Vater Alfonso Piñeiro, aus aber ihre Identität nicht hervorgeht.
Um die benötigten Unterlagen zu beschaffen, die dann noch vom Notar bestätigt werden müssen, reist Marina für fünf Tage nach Vigo, einer Hafenstadt an der Atlantikküste, wo die Familie ihres Vaters lebt. An ihre Eltern hat sie kaum noch Erinnerungen und versucht, bewaffnet mit einer Videokamera, und mit Hinweisen aus dem Tagebuch ihrer Mutter, etwas über ihr Leben zu erfahren. Vor Ort wird sie von ihrem Onkel Lois (Tristán Ulloa) willkommen geheißen.
Er lebt mit seiner Frau Denise (Celine Tyll) und ihren Söhnen auf einem schicken Segelboot und verspricht ihr zu helfen. Doch die Erzählungen, die Marina zu hören bekommt, stimmen nicht immer mit dem überein, was sie zu wissen glaubt. Gespräche innerhalb der weitläufigen Verwandtschaft bringen mehr Licht in die Sache, wobei Marinas Hoffnung auf einem Besuch der Großeltern liegt. Die allerdings weichen den entscheidenden Fragen aus, bei denen es um Drogensucht ihrer Eltern geht... Regie:Carla Simón Darsteller:Llúcia Garcia, Mitch Martín, Tristán Ulloa, Alberto Gracia, Miryam Gallego, Janet Novás, José Ángel Egido, Marina Troncoso, Sara Casasnovas, Celine Tyll Buch:Carla Simón Produzenten:María Zamora Musik:Ernest Pipó Vergleiche:
| Fridas Sommer Drama Spanien · 2017 |
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Autobiographisch geprägtes Spielfilmdebüt von Regisseurin Carla Simón |
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