Inhalt:Es ist nicht die größte Klasse in der biologischen Taxonomie der Tiere, doch sie bringt die größten Exemplare hervor. In dieser Miniserie des BBC präsentiert David Attenborough, gut zwanzig Jahre nach seiner Naturdoku "Das Leben der Säugetiere", eine weitere Perspektive und erzählt, wie die diversen Spezies durch Anpassung, soziale Organisation und Intelligenz ihre Lebensräume erobert haben, auf jedem Landkontinent, in den Tiefen der Meere und in den Höhen der Lüfte.
Die aufwendig fotografierte Serie ist in sechs Episoden unterteilt, die jeweils unterschiedliche Umgebungen behandeln, auf die sich die Tiere mit von der Evolution beförderten Strategien auf extreme Umgebungen einstellen können. So geht es in der Folge "Kälte" um eisige Gebiete wie die Arktis, wo Eisbären mit einer speziellen Fett- und Fellisolation ihre Körperwärme erhalten, deren Farbe zudem eine ideale Tarnung von dem weißen Hintergrund bietet.
Doch auch an äußerst heiße Umgebungen können Säugetiere sich anpassen, wie die Episode "Hitze" etwa anhand von Kapuzineraffen und Giraffen zeigt, die einen besonderen Sonnenschutz haben. Doch auch der Lebensraum "Wald" stellt seine Bewohner vor bestimmte Herausforderungen, wo Schimpansen ihre Nahrung von Bienen stibitzen, während im "Wasser" eine der großen Hürden das Atmen darstellt, bei dem Wale als Beispiel aufgeführt sind, die bis zu Stunden untergetaucht bleiben können. Die Folge "Nacht" stellt Tiere vor, die in der Dunkelheit bestens zurecht kommen, und der Mensch, der immer mehr Natur vernichtet, bietet vielen Tieren mit seinen Städten eine "Neue Wildnis". Regie:Justine Allan, Rob Pilley, Will Lawson, Daniel Rasmussen, Lydia Baines, Stuart Armstrong Darsteller:David Attenborough Buch:David Attenborough Produzenten:David Attenborough Musik:Thomas Farnon |