Inhalt:Quebec, Anfang der 1970er Jahre: Dominic (Félix-Antoine Duval) holt in einem Waschsalon die Wäsche aus dem Trockner und holt einen Büstenhalter aus dem Trockner. Der einigen anderen Kundin gegenüber bemerkt er etwas verlegen, der stamme wohl von seiner Großmutter. Die Dame ist weniger irritiert als erregt, zwischen den beiden sprühen die Funken, und es kommt zur heftig zur Sache, zur Freude von Passanten, die es durch das Schaufenster genießen können.
Dominics wohnt bei seiner Oma Marie (Angèle Coutu), zu der er ein ausgesprochen inniges Verhältnis pflegt. Der narzisstische junge Mann ist in sein eigenes Bild verliebt und macht mit seiner Polaroid-Kamera Fotos von sich in Motorrad-Klamotten oder auch nackt - in den 1970er Jahren eher sonderbar, als "Selfies" noch kein Massenphänomen waren. Als seine Großmutter stirbt, findet er einen Brief seiner totgeglaubte Mutter. Die scheint nicht bei seiner Geburt gestorben zu sein, und so macht Dominic sich auf die Reise, um sie zu suchen.
Er wird tatsächlich fündig: Seine Mutter Beatrice Beauchamp (Tania Kontoyanni) lebt mit der deutlich jüngeren Irene Irene (Alexandra Petrachuk) in lesbischen Beziehung in einem Dorf, wo man sie für Hexen hält. Unweit entdeckt ihr Sohn in einem Kloster einen Mönch, der sein Zwilling sein könnte. Es ist Daniel, der zum Männerbildern im Unterwäsche-Katalog masturbiert und sich dafür nicht nur selbst geißelt, sondern auch von Father Andrew (Andreas Apergis) gequält wird, der Daniel für einen Kult um den Heiligen Sebastian missbraucht und damit seine eigenen Triebe befriedigt... Kritik:Das Werk wurde bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig mit dem Graffetta d´Oro für den besten Spielfilm ausgezeichnet. Regie:Bruce La Bruce Darsteller:Félix-Antoine Duval, Tania Kontoyanni, Alexandra Petrachuk, Andreas Apergis, Gabrielle Boulianne-Tremblay, Jillian Harris, Angèle Coutu Buch:Martin Girard, Bruce LaBruce Produzenten:Nicolas Comeau, Paul Scherzer Musik:Christophe Lamarche-Ledoux |