Inhalt:Seit im Jahr 2004 die türkische Regierung nach Protesten aus der Bevölkerung ein Gesetz erlassen hat, das die Tötung streunender Hunde verbietet, leben über 100.000 dieser Vierbeiner auf den Straßen von Istanbul und sind zu einem festen Bestandteil im Alltag der Bewohner geworden.
Nachdem mit dem Film "Kedi" 2016 bereits Katzen der türkischen Metropole porträtiert wurden, verarbeitet die bereits vorher für ihre Kurz-Dokus mehrfach ausgezeichnete Regisseurin Elisabeth Lo das Thema in ihrem ersten abendfüllenden Kinofilm. Im Zentrum ihrer Beobachtungen stehen drei Straßenhunde:
Die Hündinnen Zeytin und Nazar sowie der Welpe Kartal, die sich immer wieder begegnen und sich unbefangen in der urbanen Umgebung bewegen. Dabei kommt es zu freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Tieren, doch auch zu den Menschen pflegen sie meist ein wohlwollendes Verhältnis. Da sich die Tiere frei bewegten, zog ihnen die Filmemacherin GPS-Halsbänder an, mit deren Hilfe sie sie zu den Dreharbeiten aufspüren konnte. Kritik:Das Werk hatte Premiere beim Filmfestival in Tribeca und wurde bei den Hot Docs in Toronto mit dem Preis für die beste internationale Dokumentation ausgezeichnet. Regie:Elizabeth Lo Buch:Elizabeth Lo Produzenten:Elizabeth Lo, Shane Boris |