Inhalt:Nachdem sie sich einige Zeit als Brieffreundinnen ausgetauscht haben, wird die 17-jährige Fanny Nader (Lilith Grasmug) aus Straßburg von ihrer Mutter Antonia (Chiara Mastroianni) gedrängt, ihre Korrespondentin Lena (Josefa Heinsius) in Leipzig zu besuchen. Da Antonia deren Mutter Susanne (Nina Hoss) kennt, wird ein 1-monatiger Schüleraustausch arrangiert, doch bei ihrer Ankunft am Bahnhof ist Susanne die einzige, die sie in Empfang nimmt.
Ihre Tochter hat eigentlich keine Lust auf diese Sache, und so ist der erste Kontakt von Angesicht zu Angesicht auch entsprechend frostig. Zunächst wird die Kommunikation zwischen den beiden Teenagern per Handy-Übersetzer begonnen, obwohl Lena eigentlich gut französisch spricht, und auch Fannys Erdnuss-Allergie macht den Einstieg holprig. Doch die Sprachbarriere ist bald überwunden, und Lena macht mit ihrem Gast eine Stadttour mit Geschichts-Unterricht.
Die schüchterne Fanny ist von der selbstbewussten Lena angetan, die Aktivistin werden will, und zwischen den beiden findet eine zarte Annäherung statt, ungehindert ihrer Familien-Probleme. So eskaliert ein Familienessen in Leipzig, mit dem rassistischen Opa Werner (Hermann Beyer) und Susannes Ex Tobias (Jakob Diehl), und beim Gegenbesuch in Straßburg, erfährt Lena an der Schule Fannys Spitznamen "Blabla", die gerne Geschichten erfindet, was sie auch bei Lena macht, um sie zu beeindrucken... Kritik:Das Werk feierte auf der Berlinale Premiere, wo es im Wettbewerb um den Goldenen Löwen stand. Regie:Claire Burger Darsteller:Lilith Grasmug, Josefa Heinsius, Nina Hoss, Chiara Mastroianni, Jalal Altawil, Jakob Diehl, Yuri Völsch, Hermann Beyer Buch:Claire Burger Produzenten:Marie-Ange Luciani Musik:Rebeka Warrior |