Inhalt:Russland in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts: Der Komponist Peter Tschaikowsky (Odin Lund Biron) ist bereits über die Grenzen seines Landes berühmt und übt auch auf die junge, aus aristokratischen Kreisen stammende Antonina Miliukova (Alyona Mikhailova) eine große Faszination aus. Sie will selbst das Klavierspiel lernen und schreibt sich zu diesem Zweck beim Konservatorium ein, wo sie heimlich verzückt lauscht, wie Tschaikowsky Violinunterricht erteilt.
Bei einer gesellschaftlichen Veranstaltung lässt sie sich ihm vorstellen, und schon bei dieser erste Begegnung hat sie sich unsterblich in das musikalische Genie verliebt. Obwohl ihre Mutter Olga (Natalya Pavlenkova) wenig von ihm hält, ist Antonina zu allem entschlossen, ihn zu heiraten. Zunächst sträubt er sich, doch seine Vorbehalte, es sei zu alt für sie und wolle sie nicht mit seinen finanziellen Schwierigkeiten behelligen, ignoriert sie.
Schließlich gibt Peter ihrem hartnäckigen Drängen nach, nicht zuletzt, um die Gerüchte über seine Homosexualität zu zerstreuen, die längst im Umlauf sind und seine weitere Karriere zu behindern drohen. Tatsächlich ist er eher Männern zugetan wie Iosif Kotek (Nikita Elenev), einem seiner Geigenschüler. Doch nach der Hochzeit muss sie feststellen, dass ihr Ehemann näheren körperlichen Kontakt zu ihr meidet. Seine Versuche, die Beziehung zu beenden, treiben Antonina allmählich in den Wahnsinn... Kritik:Das Werk hatte Premiere bei den Filmfestspiele in Cannes, wo es um die Goldene Palme und die Queer Palm konkurrierte. Regie:Kirill Serebrennikov Darsteller:Alyona Mikhailova, Odin Lund Biron, Filipp Avdeev, Nikita Elenev, Miron Fedorov, Natalya Pavlenkova Buch:Kirill Serebrennikov Produzenten:Ilya Stewart, Murad Osmann, Pavel Buria Musik:Daniil Orlov |