Inhalt:Anfang der 1980er Jahre ist die Blütezeit von Slasher-Streifen wie "Freitag der 13.", in denen ein psychopathischer Serienmörder sich an einer Gruppe von Jugendlichen austobt. Dazu gehört auch "Camp Miasma", wo der Psycho-Killer im Latexkostüm auftritt, mit einem Kasten maskiert ist und seine Opfer per Speer aufspießt. Nur das "Final Girl" überlebt, die den Unhold schließlich überwältigen kann und von der jungen Billy Presley (Amanda Fix) gespielt wurde.
Nachdem der Film beim Publikum gut ankam, gab es quasi unvermeidlich unzählige Sequels mit abnehmender Qualität, bis sie nur noch aus VHS in der Videothek erschienen und eine der Fortsetzungen mit der Goldene Himbeere als Hollywoods schlechtester Film bedacht wurde. Die Reihe wurde mit Merchandising kommerziell ausgequetscht, von der Actionfigur bis zum Arcadespiel, schlief dann ein und soll nun wiederbelebt werden, mit der jungen Kris (Hannah Einbinder) als Regisseurin.
Kris ist queer, Horrorfan und fasziniert von der Hauptdarstellerin, die sie unbedingt für ihre Neuverfilmung verpflichten will. Sie sucht das verlassene Ferienlager "Camp Tivoli" auf, Schauplatz des Originalfilms, wo Billy (Gillian Anderson) inzwischen wohnt, die seither nicht mehr vor der Kamera stand. Kris ist nicht nur von ihr fasziniert, sondern fühlt sich bald zu ihr hingezogen, und so sehnen die beiden den "Kleinen Tod" (Jack Haven) herbei. So heißt nicht nur der Antagonist, es ist als französischer Ausdruck "La petite mort" auch eine Metapher für den Orgasmus... Regie:Jane Schoenbrun Darsteller:Hannah Einbinder, Gillian Anderson, Jack Haven, Patrick Fischler, Amanda Fix, Arthur Conti, Eva Victor, Aren Buchholz, Sarah Sherman, Zach Cherry Buch:Jane Schoenbrun Produzenten:Dede Gardner, Jeremy Kleiner Musik:Alex G |