Inhalt:Die Handlung wird aus Sicht der Protagonistin erzählt und erschließt sich aus einem mit schnellen Schnitten und Zeitsprüngen montierten Strom von Erinnerungsfragmenten. Diese sind nicht chronologisch geordnet, sondern bruchstückhaft, unvollständig und gelegentlich auch nicht wirklichkeitstreu. Lidia Yuknavitch (Imogen Poots) wächst in San Francisco zusammen mit ihrer großen Schwester Claudia (Thora Birch) in einer dysfunktionalen Familie auf.
Ihr Vater Mike (Michael Epp) missbraucht beide Mädchen, wovon ihre trinkende, ansonsten eher teilnahmslose Mutter Dorothy (Susannah Flood) aber nichts wissen will. Claudia verlässt das Zuhause, und die jüngere Lidia muss die Zugriffe des Vaters weiter ertragen, während er sie vor den anderen Jungs warnt, die das anstellen würden, was er ihr offenbar antut. Zeitweise findet sie Befreiung im Wasser, wo sie sich als talentierte, wettbewerbsfähige Schwimmerin erweist.
Sie kann sogar ein Stipendium ergattern, um trotz Mikes Widerstand ans College zu gehen. Doch auch am Beckenrand ist Lidia toxischer Männlichkeit ausgesetzt, und ihre Hoffnungen auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen zerschlagen sich, nicht zuletzt, weil sie fernab vom Elternhaus die Kontrolle über sich verliert. Nach etlichen weiteren Tiefschlägen begegnet sie dem Autoren und Hippie Ken Kesey (Jim Belushi), der bei ihr die Begeisterung für das Schreiben weckt... Regie:Kristen Stewart Darsteller:Imogen Poots, Thora Birch, Jim Belushi, Susannah Flood, Tom Sturridge, Kim Gordon, Michael Epp, Earl Cave, Charlie Carrick, Esme Allen Buch:Kristen Stewart, Lidia Yuknavitch Produzenten:Michael Pruss Musik:Paris Hurley |