Inhalt:In naher Zukunft (die eigentlich schon begonnen hat, handelt die Buchvorlage doch im Jahr 2025) ist die Gesellschaft in den USA zu einer üblen Dystopie geworden. Die Macht liegt in einem Firmen-Konglomerat, das alles kontrolliert, einschließlich der Medien, während unzählige Leute in bitterer Armut leben. So auch Ben Richards (Glen Powell), der ständig mit seiner Familie ums Überleben ringt und nicht weiß wie er das Geld für die medizinische Behandlung seiner kranken Tochter aufbringen soll.
Gerade hat er seinen Job verloren und schlechte Aussichten auf einen neuen, und so bewirbt er sich in seiner Verzweiflung für die populärste Fernsehshow des Landes, moderiert von Bobby Thompson (Colman Domingo). Bei "The Running Man" werden die Teilnehmer von Profikillern gejagt, bis sie entweder tot sind oder 30 Tage überstanden haben. Geleitet werden die Jäger vom geheimnisvollen Evan McCone (Lee Pace), der stets maskiert auftritt und mit seinen Leuten bisher noch jeden zur Strecke gebracht hat.
Wer durchhält, dem winkt eine Prämie von einer Milliarde "New Dollar" (deren Banknoten ein Portrait von Arnold Schwarzenegger ziert, dem Star aus der ersten Verfilmung von 1987). Dan Killian (Josh Brolin), der Boss des Senders, sieht in Richards den idealen Kandidaten, den man bei dem TV-Spektakel auf unterhaltsame Weise ins Jenseits befördern kann. Ben erweist sich allerdings als zäher und listiger Spieler, dem bald die Sympathien vieler Zuschauer zufliegen. Doch die Show ist manipuliert, und Dan will ihn partout nicht gewinnen lassen... Kritik:Gelungene, weitgehend werktreue Umsetzung des Buchs, mit blendender Besetzung, solide inszenierter, rasanter Action, einem durchgängigen Spannungsbogen und reichlich Humor, garniert mit einer allerdings milden Dosis Gesellschafts- und Medienkritik. Regie:Edgar Wright Darsteller:Glen Powell, William H. Macy, Lee Pace, Michael Cera, Emilia Jones, Daniel Ezra, Jayme Lawson, Sean Hayes, Katy O´Brian, Colman Domingo, Josh Brolin Buch:Michael Bacall, Edgar Wright, Stephen King Produzenten:Simon Kinberg, Nira Park, Edgar Wright Musik:Steven Price |