Inhalt:Nach dem Überfall auf eine Bank verstaut Anker (Nikolaj Lie Kaas) eine Sporttasche mit Beute und Tatwaffe in einem Schließfach am Bahnhof. Bevor er verhaftet wird, gibt er dessen Schlüssel seinem Bruder Manfred (Mads Mikkelsen), der ihn verschlucken soll, um das Geld anschließend im Wald zu vergraben, in der Nähe ihres alten Elternhauses. Nach 15 Jahren wird Anker aus dem Gefängnis entlassen, und seine lange Abwesenheit hat Manfred nicht gutgetan.
Der wohnt in der Sozialwohnung bei seiner Schwester Freja (Bodil Jørgensen), hat ohnehin eine Neigung zum Autismus und benimmt sich nun noch sonderbarer als früher schon. Er nennt sich John nach seinem Idol John Lennon von den Beatles und stürzt sich aus dem fahrenden Auto, als Anker das kritisiert. Der dubiose Arzt Lothar (Lars Brygmann) stellt nur oberflächliche Blessuren fest, diagnostiziert bei Manfred aber eine Dissoziative Identitätsstörung.
John ist so durcheinander, dass er sich an den genauen Ort des Verstecks des Raubgutes nicht mehr erinnern kann, obendrein ist das Elternhaus nun im Besitz von Werner (Søren Malling) und Margrethe (Sofie Gråbøl), die dort Zimmer an zahlende Gäste vermieten. Um Manfred wieder auf die Reihe zu kriegen, schlägt Lothar eine Band als psychiatrisches Experiment vor. So wird mit weiteren seiner Patienten eine Coverband der Beatles gegründet, während Flemming (Nicolas Bro), Ankers Komplize von damals, nachdrücklich auf die Herausgabe der Beute drängt... Kritik:Auch mit Haschmich kann Mads Mikkelsen hier seine Extraklasse beweisen und bildet mit Nikolaj Lie Kaas ein kongeniales Bruder-Buddy-Paar, das auch jede noch so haarsträubende Situationen bewältigt, die das leicht chaotische Drehbuch voller schwarz-verschrobenem Humor, brutaler Action und herzerwärmenden Emotionen bietet. Regie:Anders Thomas Jensen Darsteller:Mads Mikkelsen, Nikolaj Lie Kaas, Sofie Gråbøl, Søren Malling, Bodil Jørgensen, Lars Brygmann, Kardo Razzazi, Nicolas Bro, Peter Düring, Lars Ranthe Buch:Anders Thomas Jensen Produzenten:Sisse Graum Jørgensen, Sidsel Hybschmann Musik:Jeppe Kaas |