Inhalt:Vietnam im Jahr 2001: In einem Bergwerk gehören die jungen Nam (Thanh Hai Pham) und Viet (Duy Bao Dinh Dao) zu den Arbeitern, die hunderte Meter tief unter Tage Kohle abbauen, und sie haben eine Liebesbeziehung zueinander. Die Dunkelheit wird nur durch die Stirnlampen an den Helmen erhellt, deren Licht durch den schwarzen Staub in den Stollen gedämpft wird; das Material wird per Hand und Hacke abgebaut, und gelöst werden die Brocken mit Sprengungen, die auch an der Oberfläche zu hören sind.
Als Nam seiner Mutter Hoa (Thi Nga Nguyen) bei ihrer Arbeit hilft, werden von einem TV-Sender die Geschichten von Soldaten ausgestrahlt, die seit dem Vietnamkrieg vermisst sind. Auch Hoas Ehemann ist im Krieg verschollen, und seine Frau träumt oft von ihm. Ba (Viet Tung Le), der an seiner Seite gekämpft hat, erzählt während des Essens ihr, ihrem Sohn und Viet, den Nam auf Hoas Wunsch eingeladen hat, von seinen damaligen Erlebnissen.
Ba vollzieht die Schlachten und das Sterben anhand einer Landkarte nach, auf der Hoa zu ergründen sucht, wo die sterblichen Überreste ihres Gatten zu finden sein könnten. Und auch Nam würde gerne vom Verbleib seines Vaters erfahren, der vor seiner Geburt gestorben ist. So begibt man sich gemeinsam auf die Suche nach den Gräbern, bei der ein rosa gekleidetes Medium helfen könnte. Als Nam beschließt, das Land zu verlassen, bittet ihn Viet zu bleiben, aber er kann auch seinen Drang nach Freiheit und einem besseren Leben verstehen... Kritik:Das Werk hatte Weltpremiere bei den Filmfestspielen in Cannes, wo es für die Queer Palm nominiert war. Bei der deutschen Uraufführung auf dem Filmfest München wurde es mit dem CineRebels Award ausgezeichnet. Regie:Minh Quy Truong Darsteller:Thanh Hai Pham, Duy Bao Dinh Dao, Thi Nga Nguyen, Viet Tung Le Buch:Minh Quy Truong Produzenten:Bianca Balbuena, Bradley Liew |