Inhalt:Venedig im frühen 18. Jahrhundert: Das Ospedale della Pietà ist ein Waisenhaus für Mädchen, die im eigenen Orchester musizieren können, das ein hohes Ansehen genießt und vornehmlich adelige Besucher anzieht. Die talentiertesten Mädchen spielen jeden Sonntag hinter einem Gitter, weil niemand ihnen je ins Gesicht blicken darf. Eine von ihnen ist die Violinistin Cecilia (Tecla Insolia), die gleich nach ihrer Geburt als Findelkind aufgenommen wurde.
Ihre größte Hoffnung ist, dass eines Tages ihre Mutter zurückkommt, an die sie heimlich Briefe schreibt, und sie von dort abholt. Sie will sich nicht mit den strengen Regeln abfinden, die für die Mädchen vorgesehen sind: Sie sollen mit Adeligen vermählt werden, müssen danach aber mit dem Musizieren aufhören. Cecilia ist dem Grafen Andrea Sanfermo (Stefano Accorsi) als Braut versprochen, für den ihre Hochzeit vorgesehen ist, sobald er aus dem Krieg gegen die Türken zurückkehrt.
Ihr Bitte an den Gouverneur (Andrea Pennacchi) und die Priorin (Fabrizia Sacchi) des Pio Ospedale, auch weiterhin spielen zu dürfen, wird abgelehnt. Doch Antonio Vivaldi (Michele Riondino), der zum neuen Leiter des Orchesters bestellt wird, akzeptiert ihren rebellischen Charakter und ernennt Cecilia zur ersten Geige des Orchesters. Er setzt durch, dass die Mädchen öffentlich auftreten dürfen, durch eine Maske verhüllt, und Cecilia schöpft Hoffnung, doch noch ihrer arrangierten Ehe entkommen zu können... Regie:Damiano Michieletto Darsteller:Tecla Insolia, Michele Riondino, Andrea Pennacchi, Fabrizia Sacchi, Stefano Accorsi, Hildegard De Stefano, Cosima Centurioni, Federica Girardello, Rebecca Antonaci, Chiara Sacco, Miko Jarry, Valentina Bellè Buch:Ludovica Rampoldi, Damiano Michieletto, Tiziano Scarpa Produzenten:Nicola Giuliano, Francesca Cima, Carlotta Calori, Viola Prestieri Musik:Fabio Massimo Capogrosso |