Inhalt:In der Nacht der Wintersonnenwende wird im Iran das persische Yalda-Fest gefeiert, an der im Fernsehen eine beliebte Sendung ausgestrahlt wird. In der von Produzent Ayat (Babak Karimi) geleiteten Reality-Show "Freude der Vergebung" steht eine junge Frau im Mittelpunkt, für die es um Leben und Tod gehen wird. Maryam (Sadaf Asgari) wird von der Polizei zum Studio gebracht, denn sie wurde zum Tode verurteilt, weil sie ihren Ehemann Nasser Zia ermordet haben soll.
Vor ihrem Auftritt wird ihr von ihrer Mutter (Fereshteh Sadre Orafaiy) eingeschärft, Reue zu zeigen und nicht die Nerven zu verlieren. Denn der für sie entscheidende Gast der Sendung ist Mona (Behnaz Jafari), Nassers Tochter, von der sie hofft, dass sie ihr vergeben und sie so vor der Todesstrafe bewahren würde. Das Mona in diesem Fall zustehende Blutgeld wird vom Sender übernommen, falls sich genügend Zuschauer per SMS dafür aussprechen.
Während der Ausstrahlung, bei der Moderator Omid (Arman Darvish) zu vermitteln versucht, werden die näheren Umstände von Nassers Tod erörtert, der Maryam nach dem Tod ihres Vaters, der sein Fahrer war, bei sich aufgenommen hatte. Maryams Behauptung, Nassers Tod sei auf einen Unfall zurückzuführen gewesen, nachdem sie von ihrer ungewollten Schwangerschaft erfahren habe, stößt bei Mona allerdings auf Unglauben, die als Erbin von dessen Ableben profitieren will. Kritik:Das Werk lief bei der Berlinale im Rahmen der Sektion Generation 14plus und wurde auf dem Sundance Film Festival mit dem Großen Preis der Jury in der World Cinema Dramatic Competition ausgezeichnet. Regie:Massoud Bakhshi Darsteller:Sadaf Asgari, Behnaz Jafari, Babak Karimi, Fereshte Sadre Orafaee, Arman Darvish Buch:Massoud Bakhshi Produzenten:Jacques Bidou, Marianne Dumoulin |